Geschichte

Geschichte

1950 – 1959: Es war im Jahre 1950, als Georg Mäußnest sich für den Kunstkraftsport, den er zuvor in russischer Gefangenschaft kennen gelernt hatte, entschied. Zuvor Turner und Leichtathlet, fand er nun Gefallen an der schönen Kunst der starken Männer. Die Versuche in Albershausen eine Akrobatikgruppe aufzustellen, schlugen fürs erste fehl, so dass er sich dem SV Ebersbach anschloss, der in Adi Hirsch und Ernst Ingerl bereits eine Zweiergruppe hatte. Die 3 Adis wie sie sich fortan nannten, wurden bald ein Begriff. Fünf Deutsche Meistertitel errang Georg Mäußnest in seiner Zeit beim SV Ebersbach. 1958 entstand dort eine neue Gruppe, die ausschließlich aus Albershausen bestand: Georg Mäußnest, Ella Dannenmann und Ulli Necker. Auch diese Gruppe konnte sich bei den Landes- und Bundesmeisterschaften ausgezeichnet platzieren.      

   

1960-1969: Ende 1963 trennte sich Georg Mäußnest vom SV Ebersbach und gründete in Albershausen eine eigene Gruppe. Dies war zugleich der Beginn der Abteilung Kunstkraftsport – Sportakrobatik. Zusammen mit seinen beiden Söhnen Günther und Roland begann er den Aufbau. Mit viel Fleiß und Können entwickelte sich daraus eine Gruppe, die sich nach kurzer Zeit ins Vorfeld des Württembergischen Kunstkraftsports schob. Im Oktober 1967 wurde dem TSGV die Deutschen Kunstkraftsportmeisterschaften der Jugend übertragen. Es war die erste Großveranstaltung in der neu erstellten Turnhalle. Danach verspürte die Abteilung einen verstärkten Zulauf.

1970-1979: 

Die „Schollys“ mit Georg, Günther, Roland Mäußnest, Martin Kaess und Rolf Jauernick prägten die Abteilung bis 1973.

Mit dem Wandel vom Kunstkraftsport zur Sportakrobatik wandelte sich auch das Bild der Abteilung. Aus dem bisherigen fast reinen Männersport wurde ein lupenreiner Mädchensport in Albershausen. 

  

1980-1989: Bis 1980 gehörten Petra Wachter, Sybille Schmid und Inge Säufferer sowie Petra Krombholz mit Inge Säufferer zu den Paradegruppen des Vereins. Für die Dreier Damen Gruppe reichte es zwar nie zu einem Deutschen Meistertitel, aber bei Länder-kämpfen kamen sie mehrmals zu Einsätzen und wussten zu gefallen. Inge Säufferer gewann zusammen mit Petra Krombholz in dieser Zeit fünf Deutsche Meistertitel am Trapez. 1981 übernahm Petra Wachter das Training und den Neuaufbau von hoffnungsvollen Talenten um die einzig verbliebene Inge Säufferer. Zusammen mit Tanja Dannenmann wurde 1983 der erste Deutsche Jugendmeistertitel in der Sportakrobatik nach Albershausen geholt. Dass dieser Titel der Beginn einer beispiellosen Trainerkarriere von Petra Wachter werden sollte, konnte damals niemand erahnen.

 

1983 feierte die Abteilung mit der Nationalmannschaft Polens ihr zwanzigjähriges Bestehen im Rahmen einer SCHAU der MEISTER. Zum Gegenbesuch waren Inge Säufferer/Tanja Dannenmann ein Jahr später mit der Deutschen Mannschaft nach Kelce /Polen eingeladen. 1984 richtete der TSGV zum zweiten Mal die Deutschen Jugendmeisterschaften aus. Da die TSGV – Halle nicht mehr den Wettkampfregeln entsprach, musste in die Uhinger Haldenberghalle ausgewichen werden. Tanja Dannenmann und Doris Pilz nutzen den Heimvorteil und gewannen ihren ersten Titel von weiteren fünf bis 1987. International wurden die beiden bei mehreren Länderkämpfen in England und Belgien eingesetzt. 1988 war der TSGV wieder Ausrichter.

Die neu formierte Dreier Gruppe mit Anja Geißler/Tanja Dannenmann/Tina Ludwig gewannen auf Anhieb alle drei Titel in der Jugendklasse. Bereits ein Jahr später konnten sich wieder TSGV Gruppen auf dem obersten Treppchen platzieren. Daniela Zeller/Stefanie Dudium/Simone Zeller sowie Sonja Kirchner/Karin Bötzel konnten bis 1990 sechs Titel gewinnen. Sonja Kirchner/ Karin Bötzel starteten 1989  mit der Deutschen Nationalmannschaft in Portugal beim Euro-Cup und belegten in der Paarmannschafts-Wertung den 4. Platz.

 

1990-199: 1990 begannen Zeitgleich mit der „Wende“ für die TSGV – Sportakrobaten die ganz großen Erfolge. Sämtliche Gruppen wurden wieder neu formiert und bei der ersten Gesamtdeutschen Meisterschaft gewannen Tanja Dannenmann/Daniela Beißwenger Gold bei den Junioren. Die beiden sorgten auch für den ersten  Einzel-Titel in der Meisterklasse 1991 und setzten diesem Jahr die Krone auf. Den TSGV-Sportakrobaten war es gelungen in einer Disziplin (Damen-Paar) in allen vier Altersklassen einen Deutschen Meistertitel zu gewinnen. Es waren dies Karin Bötzel/Tanja Beißwenger bei den Schülern, Tina Ludwig/Julia Seifert in der Jugend, Sonja Kirchner/Simone Zeller bei den Junioren und Tanja Dannenmann/Daniela Beißwenger in der Meisterklasse.

 

Mit für diese Leistung wurde der TSGV 1992 mit dem „Grünen Band“ für vorbildliche Jugendarbeit im Verein, dass der Deutsche Sportbund in Zusammenarbeit mit der Dresdner Bank verbunden mit einem Förderpreis von 10.000 DM vergibt, ausgezeichnet. Diese Auszeichnung durfte der Gründer und seit über 28 Jahre an der Spitze stehende Abteilungsleiter Georg Mäußnest nicht mehr erleben, denn genau am Tage der Bekanntgabe dieser Auszeichnung verstarb Georg Mäußnest in einem Moskauer Krankenhaus. Daniela Zeller/Stefanie Dudium/Simone Herz konnten im Jahr 1993 in der Altersklasse Junioren alle drei deutsche Meistertitel nach Albershausen holen.

  

Die Moskaureise zum Kosmonauten-Cup sollte ebenso zur Vorbereitung  für  Tanja Dannenmann und Daniela Beißwenger  für die kommende Weltmeisterschaften dienen, wie auch die zuvor durchgeführte Englandreise nach Shrewsburry, wo Sonja Kirchner/Simone Zeller den 2. Platz und Tanja Dannenmann/Daniela Beißwenger den dritten Platz belegten.

Stellvertretend nahm ein halbes Jahr später seine Ehefrau Renate Mäußnest bei der 2. SCHAU der MEISTER den Förderpreis entgegen. Bei den Deutschen Meisterschaften 1995 gewannen völlig überraschend Julia Seifert sowie das Damen Trio Simone Zeller/Corinna Herz/Sandra Scheuring einen Titel in der Juniorenklasse. Anja Geißler/Tina Ludwig/Simone Herz verpassten diesen und mussten sich mit einem 2. Platz zufrieden geben. Sie wurden als Ersatzgruppe für die Weltmeisterschaften in Polen nominiert.   

1996 wurde dem TSGV anlässlich seines 100-jährigen Vereinsjubiläums erneut die Deutsche Jugendmeisterschaft  übertragen. Ausgetragen wurde diese erneut in der Hohenstaufenhalle Göppingen.

Tanja Beißwenger und Leonie Majunke gewannen zwei Titel. Das Trio Simone Zeller/Corinna Herz/Sandra Scheuring steuerte noch einen deutschen Vizemeistertitel in der Balanceübung bei.

Beide Einheiten holten für Württemberg zusammen in der Mannschaft einen weiteren deutschen Meistertitel bei der Deutschen Jugendmannschaftsmeisterschaft.

 

In der Meisterklasse legten Julia Seifert/Daniela Beißwenger/Stefanie Danneker mit der siegreichen Balanceübung den Grundstock für eine Teilnahme bei der Junioren WM 1997 in Hawaii. Mit einem 7. Platz in der Balanceübung, dem 9. Platz in der Tempoübung und dem 8. Platz im Mehrkampf erreichten sie dann auf der Weltmeisterschaft in Honolulu mehr als man erwarten durfte.

Leider sorgte dann ein Kreuzbandriss von Daniela für ein schnelles Ende ihrer gemeinsamen Karriere.

 

Simone Zeller/Corinna Herz/Sandra Scheuring sollten in ihre Fußstapfen treten. Krankheitsbedingt verpassten sie die Qualifikation zur Junioren-EM nach Dänemark. Als Ersatz durfte das Trio mit zum Litauen Cup und zum Orange-Blossom nach Los Angeles, wo sie jeweils mit zweiten Plätzen glänzen konnten. Zum Abschied ihrer gemeinsamen Karriere mit 7 DM Titeln gab es bei der Junioren DM 1998 noch zwei Titel.

Patrizia Zeiner holte 1998 auf dem Podest einen weiteren Titel in der Juniorenklasse für die Albershäuser ebenso wie Stefanie Danneker in der Schülerklasse. Mit den neuerlichen Erfolgen haben es die Albershäuser Sportakrobaten auf insgesamt 68 Deutsche Meistertitel gebracht. Im gleichen Jahr wurden die TSGV-Sportakrobaten bereits zum zweiten Mal mit dem „Grünen Band“ für Talentförderung im Verein ausgezeichnet.

Die Sportakrobatikabteilung  wurde nach dem Tod seines Gründers Georg Mäußnest von seinem Sohn Günther weitergeführt. Bereits zu einer Traditionsveranstaltung wurde die noch von Georg Mäußnest ins Leben gerufene SCHAU der MEISTER.

Zu dieser internationalen Albershäuser Akrobatikschau konnte der TSGV Gäste aus ganz Deutschland, England, Bulgarien und Ungarn begrüßen. Im Jubiläumsjahr wurde dem TSGV die Ausrichtung der Deutschen Jugendmeisterschaften übertragen.

 

1999 konnte das Damenpaar Susann Gumbert/Tamara Wagner den deutschen Meistertitel im Mehrkampf in der Jugendklasse als auch mit der Mannschaft Württembergs zwei deutsche Meistertitel gewinnen. Nicolay Kübler wurde deutscher Meister auf dem Podest sowohl bei den Schülern als auch in der Jugend. Mit dem 1. ACRO-CUP in Albershausen im Jahr 1999 sollte dem Albershäuser Publikum ein weiteres Highlight geboten werden, das sich mittlerweile zur Tradition entwickelt hat und alle 2 Jahre stattfindet.

2000-2009: Im Jahr 2000 konnten Deutsche Meistertitel durch Katja Wachter/Patrizia Zeiner mit der Mannschaft Württembergs und Nicolay Kübler auf dem Podest erzielt werden.

Für Deutschland ging das Damen Paar Susann Gumbert/Leonie Majunke bei der Europameisterschaft in Winterthur/Schweiz an den Start und erzielte einen sehr guten 7. Platz im Mehrkampf.

2001 wurde Sabrina Findeis absolut verdient deutsche Jugendmeisterin auf dem Podest.

 

2002 war das Jahr von Patrizia Zeiner und Katja Wachter, denn sie konnten sich sowohl in der Jugend- als auch in der Juniorenklasse alle möglichen deutschen Meistertitel sichern. Christine Scheuring/Jenny Zeiner folgten jeweils knapp dahinter.

Bei der Jugendweltmeisterschaft in Riesa konnten die beiden einen sehr guten 8. Platz belegen. Im gleichen Jahr begann auch die Erfolgsgeschichte von Janina Hiller und Sophia Müller, denn sie gewannen ihren ersten deutschen Titel in der Schülerklasse.

 

2003 konnten Janina und Sophia in der Jugendklasse ebenfalls wieder alle drei deutschen Meistertitel ergattern und gemeinsam mit Anke Zlotnik/Lea Zeiner/Tanja Findeis und Jenny Ly Kübler/Sabrina Findeis/Melanie Toth sich für die Mannschaft von Württemberg die Goldmedaille sichern. Leonie Majunke/Tamara Wagner/Hannah Pagel wurden zusammen mit der Mannschaft aus Württemberg ebenfalls deutscher Mannschaftsmeister bei den Junoren/Senioren.

Einen weiterer deutscher Meistertitel kam durch Jenny Ly Kübler/Sabrina Findeis/Melanie Toth in der Schülerklasse noch hinzu.

 

Völlig souverän erturnten sich Janina Hiller und Sophia Müller im Jahr 2004 sieben weitere Deutsche Meistertitel in der Jugend- und Juniorenklasse. Jenny Ly Kübler/Sabrina Findeis/Melanie Toth sammelten in der Jugend und Meisterklasse auch noch 5 Titel für den TSGV.

Dana Schmelzle steuerte auf dem Podest in der Meisterklasse auch noch einen DM Titel hinzu. Das Trio Kübler/Findeis/Toth belegte bei der Jugendweltmeisterschaft in Lievin/Frankreich einen hervorragenden 12. Platz im Mehrkampf für Deutschland.

Das Jahr 2005 begann mit dem Titelgewinn auf der DM bei den Schülern für das neu formierte Damenpaar Katja Wachter und Jasmin Schulz und auf dem Podest für Coco Hannemann.

Bei den deutschen Jugendmeisterschaften konnten sich Jenny Ly Kübler/Sabrina Findeis/Melanie Toth drei DM Titel, Katja Wachter/Jasmin Schulz einen Titel und Coco Hannemann ebenfalls einen DM Titel ergattern. Jenny Zeiner/Tanja Findeis/Sina Smialy, Katja Wachter/Jasmin Schulz und Jenny Ly Kübler/Sabrina Findeis/Melanie Toth holten für Württemberg dann auch noch den Titel bei den deutschen Jugendmannschaftsmeisterschaften.

Janina Hiller und Sophia Müller sicherten sich in der Juniorenklasse erneut alle drei Titel und wurden zusammen mit dem neu formierten Mixed Paar Arvid Kuritz/Dana Schmelzle deutscher Mannschaftsmeister.

Dana Schmelzle konnte sich erneut ebenfalls den Titel auf dem Podest in der Meisterklasse sichern und gemeinsam mit Arvid Kuritz in der Balanceübung deutscher Meister werden. Bei den Europameisterschaften in Griechenland konnte das Mixed Paar einen sehr beachtlichen 6. Platz belegen.

2006 gehörte die Goldmedaille in der Schülerklasse Coco Hannemann und Amrei Eichhorn. Coco Hannemann konnte gleichzeitig auf dem Podest bei den Schülern und bei der Jugend überzeugen und sich zwei weitere DM Titel sichern. Jenny Ly Kübler/Sabrina Findeis/Hannah Schmid sammelten 4 Goldmedaillen bei Deutschen Meisterschaften. Janina Hiller/Sophia Müller konnten überragende 6 Goldmedaillen für den TSGV hinzusteuern.

Bei der Jugend-Europameisterschaft in Coimbra/Portugal belegten Jenny-Ly, Sabrina und Hannah einen super 5. Platz. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Portugal stellte der TSGV noch zwei weitere Paare. Janina Hiller/Sophia Müller mussten sich mit dem hervorragenden aber undankbaren 4. Platz geschlagen geben. Das Mixed Paar Arvid Kuritz und Dana Schmelzle belegte den 12. Platz.

Im Jahr 2007 Abgang der langjährigen Trainerin Petra Wachter.

Unglaubliche 7 deutsche Meistertitel konnte das Damenpaar Janina Hiller/Sophia Müller im Jahr 2007 zum wiedererholten Male erreichen. Dennis Stach steuerte einen weiteren DM Titel auf dem Podest in der Jugendklasse dazu. Im gleichen Jahr konnte sich das Damen Paar Hiller/Müller mehr als nur verdient die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in den Niederlanden sichern.

2008: Janina Hiller und Sophia Müller sammelte 2008 drei weitere Goldmedaillen bei der DM. Das neue Herrenpaar Arvid Kuritz/Dennis Stach sicherte sich drei deutsche Vizemeistertitel in der Meisterklasse.

2009 holten sich Janina und Sophia wieder erneut alle drei Titel in der Meisterklasse. Das Herrenpaar mit Arvid und Dennis belegte dreimal einen sehr guten 2. Platz bei der DM.

Das neu formierte Mixed Paar Sascha Kohn/Patrizia Voigtländer erreichte im Mehrkampf noch einen weiteren Titelgewinn bei der DM. Auf dem Podest wurde Dennis Stach wieder deutscher Jugendmeister.

In Villa do Conde/Portugal bei den Europameisterschaften belegten Janina Hiller und Sophia Müller einen ausgezeichneten 5. Platz im Mehrkampf.

Arvid Kuritz und Dennis Stach durften Deutschland bei den World Games in Kaohsiung/Taiwan vertreten. Dort belegten die beiden einen sehr guten 6. Platz im Mehrkampf.

2010-2012: Wie auch schon in den letzten 8 Jahren konnte sich das Damenpaar Janina Hiller/Sophia Müller 2010 wieder alle drei DM-Titel in ihrer Altersklasse sichern. Das Mixed Paar Sascha Kohn/Patrizia Voigtländer überzeugte ebenfalls und sicherte sich 2 Goldmedaillen. Zusammen konnten sie mit der Mannschaft aus Württemberg je einen weiteren Titel für den TSGV erzielen. In der Jugend- und Juniorenklasse siegte Dennis Stach auf dem Podest bei den deutschen Meisterschaften. Zusammen mit Emanuel Lang startet er nun auch als Herren Paar. Die beiden konnten auf Anhieb zwei DM-Titel holen. Im selben Jahr schafften die beiden Newcomer auch noch etwas völlig unglaubliches, denn sie konnten sich die Bronzemedaille bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Wroclaw/Polen sichern. Ebenfalls sehr gute Platzierungen konnten sich auch die beiden anderen Paare auf der WM sichern. Janina Hiller/Sophia Müller belegten Platz 6 im Mehrkampf und Sascha Kohn/Patricia Voigtländer Platz 17.

 

Patricia Voigtländer und Sascha Kohn konnten im Jahr 2011 bei der Europameisterschaft in  den 9. Platz in der Tempoübung erzielen. Bei den Deutschen Meisterschaften in Ebersbach konnten die beiden sich den deutschen Meistertitel in der Tempoübung sichern, ebenso wie den deutschen Mannschaftsmeistertitel zusammen mit dem Damenpaar Janina Hiller und Sophia Müller. Bei den deutschen Meisterschaften wurde das Damenpaar zum 40. Mal gemeinsam deutscher Meister. So eine Leistung hat vermutlich vor ihnen noch keiner geschafft.

Das Jahr 2012 war von sehr viel Verletzungspech geprägt. Nach dem Kreuzbandriss von Janina Hiller kurz vor der Weltmeisterschaft in Orlando und der verletzungsbedingten Aufgabe von Emanuel Lang, sah es um die Albershäuser Sportakrobaten in der Tat mau aus.

Nachdem die einzigen WM-Starter Sascha Kohn und Patrizia Voigtländer ebenfalls ihre gemeinsame Karriere mit einem hervorragenden 10. Platz in der Tempoübung an der WM beendeten.

 

Kurz vor der Sommerpause wechselte fast die komplette Sportakrobatikabteilung des TV Faurndau inclusive 8 Trainern und Übungsleitern über. In der heutigen Zeit können international leistungsfähige Gruppen ohnehin fast nur noch vereinsübergreifend bestehen. Die internationale Erfahrung ist zudem beim TSGV vorhanden. Sascha Kohn bringt seine Erfahrung als dreifacher WM-Teilnehmer als Trainer seitens des TSGV ein. Tanja Fuchs als bisheriger Headcoach der Faurndauerinnen bringt viel Erfahrung im Nachwuchsbereich ein. Das Trio Leonie Bergner, Julia Schilling und Paulina Klement hatte auch bereits internationale Erfahrung und gewann kürzlich den Römer-Cup in Weissenburg. Die WM-Quali für Orlando 2012 verpassten sie nur knapp. Patricia Voitländer startet künftig in einem Trio mit Sophie Brühmann aus Erbstetten und Carolin Wiedmann von der TSG Hofherrnweiler. Im nationalen Bereich werden weitere Paare und Gruppen mit ihren Trainern und Betreuern nach vorne schauen.

 

Mit zwei Bronzemedaillen bei der Junioren DM in Ebersbach konnte durch das Trio Julia Schilling/Leonie Bergner/Paulina Klement erneut wieder Hoffnung für die Zukunft geschöpft werden. Durch einen Kreuzbandriss von Patricia Voigtländer am gleichen Wettkampf wurde dies allerdings wieder etwas entschärft. 

2013: 50jähriges Abteilungsjubiläum und 8. ACRO-Cup in Albershausen

Paulina Klement/Irem Pozan/Elisa Binder freuten sich in Wilhelmshaven über die Bronzemedaille. Hoch zufrieden waren auch Kyara Treiber/Elisa Binder und Lena Sommer/Jana Keierleber mit Platz 5 und 6 im großen Starterfeld.

Die weite Reise nach Kiel hatte sich kurz vor der Sommerpause gelohnt. Ein kurzes Comeback hatte Emanuel Lang auf dem Podest und wurde dort Deutscher Vizemeister. Leon Kristen/Sophia Böhm wurden zusammen mit der Mannschaft Württemberg deutscher Nachwuchsmeister und Kyara Treiber/Elisa Binder erzielten wertvolle Punkte für den Deutschen Vizemeistert-Titelgewinn in Kiel. 

DMMKiel023 wilhelmshaven2013053

Janina Hiller konnte gemeinsam mit Sandra Stoll und Selina Frey-Sander die württembergische Mannschaft verstärken und so Deutscher Mannschaftsmeister im Saarland werden. Kurz zuvor wurden das Trio dreimal deutscher Vizemeister bei Turnfest in Viernheim.

Beim 1. Acro Cup in Turin/Italien belegten Julia Schilling und Paulina Klement den 4. Platz. Dreimal Platz 1 konnten die beiden Ende des Jahres beim Zwingerpokal in Dresden erzielen.

turin7

2014: Das kurzfristig zusammen gestellte Obermann Trio mit Paulina Klement, Irem Pozan und Elisa Binder wurde Anfang des Jahres unerwartet Deutscher Vizemeister. Kurz darauf konnte sich Paulina Klement auf dem Podest verdient über die Goldmedaille bei den Deutschen Schülermeisterschaften freuen. Das Trio Monique Kicherer/Kyara Treiber/Elisa Binder konnte gestärkt durch die Teilnahme bei Maia Cup in Portugal die württembergische Mannschaft unterstützen und dadurch Vizemeister werden. Janina Hiller erreichte in der Startgemeinschaft zusammen mit Daniela Mehlhaff und Selina Frey-Sander bei den Weltmeisterschaften in Paris einen hervorragenden 10. Platz und damit die sehr wichtige Qualifikation für Deutschland zu den 1. European Olympic Games der Geschichte in Baku/Aserbaidschan im Jahr 2015.

2015: Der 9. ACRO-Cup sowie die WENA-Nachwuchsmannschaft wurden 2015 in Albershausen ausgetragen. Am super 2. Platz mit der Nachwuchsmannschaft Albershausen waren Sarah de Vivo/Ida Frey, Hanne Hannert/Gina de Vivo, Jessica Federle/Ida Lattner/Jessica Egli und Xenia Antunovic/Mia Wieland beteiligt.

Zusammen mit Celine Caro-Bauder und Pia Seckler hatte Janina Hiller beim Acro Cup ihr Wettkampfdebut und konnte bereits im Herbst bei den Europameisterschaften in Riesa den 6. Platz im Mehrkampf erzielen. Der Grundstein dafür wurde bereits im Juli mit dem Deutschen Mehrkampftitel bei den Senioren gelegt.

Monique Kicherer/Kyara Treiber/Elisa Binder konnten sich in Wilhelmshaven bei der Deutschen Jugendmeisterschaft über Bronze in der Tempoübung und in Riesa bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Mehrkampf freuen. Im Mai hatte das Trio auch schon überzeugt und sich in Bulgarien beim Varna Cup die Silbermedaille gesichert. Lena Sommer/Jana Keierleber wurden überraschend 3 Mal deutscher Vizemeister bei den Junioren 2 in Schwerin. Paulina Klement konnte erneut ihre Stärke auf dem Podest unter Beweis stellen und Deutscher Meister in der Jugendklasse werden.

Der weltbekannte Trainer aus England war im Herbst auch zu Gast in Albershausen für ein gemeinsames Trainingscamp.